Der Weg zur Mitte in uns.

10 Tipps um einen Trennungschmerz zu lösen

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Trennungsschmerz überwinden

Er/Sie macht Schluss und ich habe einen starken Trennungsschmerz.
Wie kann ich mit dieser Situation besser umgehen?
Wir kennen es alle, plötzlich oder schon mit Vorankündigung
trennt sich unser Partner von uns oder wir uns von ihm/ihr..
Der tiefe Schmerz, der Kummer kann uns schnell aus unserem Alltag,
aus unserem geregelten Plan werfen, oft auch aus einem gemeinsamen Lebensplan.
Doch was können wir tun, um uns wieder zurecht zu finden?

Anbei ein paar nützliche Tipps :
1.) Abstand
Das erste Thema bei einer Trennung ist Abstand. (Distanz)
Auch wenn es sich noch so hart anfühlt,
oder der Partner noch stark an einem klammert,
eine räumliche Trennung ist eine Grundvoraussetzung,
um erstmal wieder mehr zu sich selbst zu finden. In der Regel ist ein mind. 2-3
wöchiger kompletter Kontaktabbruch immer ratsam. Beide Partner haben nun Zeit
unabhängig voneinander Schmerzen, Ängste und innere Themen autark aufzulösen.
Gespräche in dieser Zeit mit dem Partner sind oft so emotional behaftet,
dass das EGO eines jeden zu Missverständnissen und auch zu Leid führen kann,
indem wir uns streiten.
Wir sollten unser Ego hier nun an die Hand nehmen
und uns vorerst auf UNS selbst konzentrieren.
Ein schneller Wechsel in eine nächste Beziehung ist häufig nur eine Flucht,
bei der man in ein anderes Extrem flüchtet und sich oft auch einen genau gegenteiligen Partner sucht, der einen nur vom eigentlichen inneren Problem/Konflikt ablenkt.
2.) Schlafen
Viel Schlaf ist extrem wichtig um wieder in eine innere Ruhe zu gelangen.
Auch wenn wir nachts plötzlich aufwachen,
sollten wir uns übergangsweise mehr schlafen legen, auch tagsüber.
Unser Geist und Körper benötigt dringend Ruhe und Erholung.
12-14 Std. Schlaf und Nächte auch ohne Schlaf
sind dem emotionalen Umstand geschuldet und absolut normal.
3.) Reden
Das Verarbeiten eigener Gefühle durch Reden ist förderlich.
Freunde, Familie und auch Bekannte oder Kollegen können zu unseren großen Ratgebern werden, wenn wir es zulassen können.
Jedes Gespräch hält eine Information für uns bereit,
das wir als Geschenk gerne annehmen dürfen.
Die Themen und Probleme der Beziehung dürfen klar und ehrlich kommuniziert werden
und der Focus sollte nicht nur auf dem Partner und seinem Anteil liegen,
sondern wir dürfen uns auch selbst fragen, was eben unser Anteil
am Scheitern unsere Beziehung war.
4.) Weinen
Egal ob Mann oder Frau das Weinen ist immer eine Hilfe unseres Körpers unsere tiefen Gefühle nun endlich freizugeben. Wir sollten das Weinen nie unterdrücken.
Wenn wir weinen lösen wir.
Unser Tränenwasser ist symptomatisch für unser Gefühlsspeicher,
den wir nun beim Weinen freisetzen können.
5.) Essen
Ein emotionaler Schmerz hat Symptome, wie eine körperliche Erkrankung
z. B. eine Erkältung. Gesundes Essen ist sehr wirksam um ihn zu stärken.
Das gute Dosieren von Zucker hilft uns das innere Problem zu bearbeiten
und nicht im Zuckerrausch zu verdrängen. Zucker ist Kompensationsmittel Nummer 1
in Bezug auf Liebe und seinen Schmerz und lindert nur oberflächlich unsere Trauer.
Eine emotionale Extremsituation ist auch für den Körper Stress.
Der Magen, durch den jegliche Gefühle laufen, blockiert oft.
Wir haben keinen Hunger, wir gehen daher häufig in ein automatisches Fasten über,
um uns selbst mit der Vergangenheit und den tiefen Gefühlen abzuschließen.
Auch der Magen entgiftet, er schafft nun Platz für Neues.
6.)Trinken
Das Trinken von viel klarem Wasser ohne Zusätze ist in dieser Zeit wichtig.
Wasser ist der Speicher der weiblichen Qualität,
unserer Gefühle.
Wir sollten nun viel Wasser zu uns nehmen, denn unser Körper wird danach verlangen.
Die Symptome eines Trennungsschmerzes gleichen fast einer Erkältung.
Von Heiss -oder Kaltschüben bis zum Ausschwitzen und Bluthochdruck ist alles möglich
und darf auch sein.
Klares Wasser schenkt, unser oft saures Innerleben, wieder eine basische Orientierung.
Mit dem Wasser erhöhen wir die Leitfähigkeit unseres Körpers wie in der Elektrizität.
Wir können dadurch unseren Gefühlen schneller und besser Ausdruck verleihen
und sie dadurch aus uns lösen.
7.) Natur

Wenn einem in der oft gemeinsamen Wohnung nun buchstäblich
die Decke auf den Kopf fällt, ist es wichtig sich in die Natur zu begeben.
Die Natur erdet unsere Gefühle besser.
Wir fühlen wieder eine Verbundenheit zum Leben.
Ins Weite auf ein Feld, einen See oder ein Meer zu schauen ist ratsam,
um seine Gedankenwelt wieder positiv zu erweitern und sich nicht selbst einzuengen.
Gerade frische Luft hilft, wie das tiefe Ein -und Ausatmen um Altes loszulassen.
8.) Arbeit dosieren
Oft stürzen wir uns vorschnell wieder in die Arbeit, wir wollen die Vergangenheit schnell
abschließen, doch oft schließt sie dadurch eben nicht mit uns ab.
Themen die in Beziehungen offenbleiben,
kommen spätestens in der nächsten Beziehung wieder zurück.
Wir sollten also unsere Aufmerksamkeit in den Tagen nach einer Trennung
auf die Innere Arbeit legen und unseren Job, wenn es möglich ist, ruhen lassen.
Ein Reinsteigern in rein verstandsorientierte Arbeit ist oft eine Flucht,
aus der am Ende eine Depression entstehen kann.
9.) Reflektieren
Wir sollten uns nun immer fragen. Was können wir aus dem Schmerz lernen?
Liebe heißt auch Schmerz zulassen können. Wir dürfen uns selbst fragen:
Wozu dient mir dieser Schmerz und diese wichtige Erfahrung?
10.) Neuorientierung starten
Sobald sich unser eigenes Betriebssystem,
unser Geist wieder etwas erholt hat, dürfen wir uns nun der Neuorientierung widmen. Wichtige Fragen hierbei können sein:
Was habe ich durch die Partnerschaft für mich vernachlässigt ?
Wo habe ich mich zu stark verbogen?
Was möchte ich zukünftig anders machen?
Wie sieht eine Idealbeziehung eigentlich für mich aus?
Welche Wünsche habe ich?

Mit diesen Fragen kreieren wir unsere neuen Wünsche für die Zukunft
und aus Ihnen resultierten die zukünftig wichtigen Antworten für uns und unser Leben
.