Der Weg zur Mitte in uns.

Eine Vision der Mitte

Vision 1 –  Der Mensch

Der Mensch wird sich als zukünftig stärker als Individuum und als Gemeinschaft erfahren können
und aus dieser Kombination auch seine Kraft nehmen.
Der Fokus auf unser Bewusstsein, dem Körper und dem Geist des Menschen, bestehend aus Ego und Seele
wird uns zu einer neuen inneren und äußeren Kollektivmitte,
der Mitte führen können.

Vision 2 – Wirtschaft und Industrie

Die Basis der Wirtschaft ist  das Wachstum, dieses werden wir jedoch anders definieren können.
Wachstum bedeutet auch Entwicklung und Wissensverbreitung und eben nicht nur Umsatzsteigerung und Gewinnmaximierung.
Daher wird unser Fokus zukünftig auf mehr auf Konsolidierung und Nachhaltigkeit liegen können,
bis sich alle Faktoren in einer Ausgewogenheit erfahren werden.
Das  längst überholte Streben nach Superlativen, der Beste, Größte und auch Schnellste sein zu wollen,
wird dem Wunsch nach einer Orientierung der soliden Mitte weichen.
Zu der Vielfalt der Konzerne werden auch Großkonzerne gehören können,
welche Ihre Ausgewogenheit in Bezug auf Maß und Mitte,
durch die Veränderung unseres Kollektivbewusstseins auch automatisch  finden werden.

Vision 3 – Energie und Ökologie

Die Energieressourcen der Welt werden wieder in Kohärenz zur Natur stehen.
Wir haben die Natur mit der Industrialisierung über eine kurze Menschheitsperiode zu stark ausgebeutet
und ihre maßvollen Geschenke an uns wie Rohstoffe zu sehr missbraucht.
Mehr Umweltkatastrophen, mehr Klimaerwärmung resultierte aus diesem Ungleichgewicht
durch mehr Ressourcenverschwendung und mehr Naturmissachtung.
Durch unsere Orientierung hin zur Mitte kann die Natur sich regenerieren lassen.
Unser Fokus der Energiegewinnung in den nächsten Jahrhunderten wird sich auf
Vielfalt, Individualität und Kreativität konzentrieren können.
Dank diesem Prozess wird das gemeinsame Ziel einer weltweiten Energieversorgung erreichbar werden.
Die Energie und Wärme des Erdkerns ist nahezu unerschöpflich und wird uns zukünftig auch zusätzliche Kraft spenden können.

Vision 4  – Gesundheit und Ernährung

Die Schulmedizin und die spirituelle Medizin kann sich nun endlich vorurteilsfrei vernetzen,
weil wir den Mut der Übereinkunft aufbringen werden können.
Nach dem die Menschheit nun auch einige Extreme der Schulmedizin und einige Extreme der Spirituellen Medizin erfahren hat,
steht eine neue wertvolle Kooperation und ein sinnvoller Austausch an.
Radikale Wirkungsmedizin und überspirituelle Placebomedizin weichen einer neuen Medizin der Mitte.
Eine Mega-Symbiose aus moderner Technologie und urtraditionellen, spirituellen Heilmethoden kann entstehen.
Sie wird unseren aktuellen Medizin-Markt in harmonischer Art in eine Mitte führen und dadurch weiterentwickeln können.

Der westliche Fleischkonsum rückt näher in seine Mitte. Wir werden zukünftig dosierter und bewusster Fleisch essen
und auch die Qualität des Fleisches stärker selbst überprüfen wollen.
Aus Massentierhaltungen werden Qualitätsfleischhöfe, bei der das Leben des Tieres wieder mehr Wertschätzung bekommt.
Mit weniger Fleischkonsum, auch weniger Wasserverbrauch.
Mit weniger Wasserverbrauch wieder mehr Raum für Eigenbewässerung von Eigenanbau.
Der Eigennbau wird zukünftig auch Entwicklungsländer zu weniger Hunger führen.
Da die Bodenschätze dieser Länder zukünftig auch für die eigene Bevölkerung genutzt werden,
entsteht eine neue Infrastruktur der Versorgung.
Menschen erhalten durch den großen Eigenanabau mehr Möglichkeiten zu arbeiten
und können dadurch die Geburtenraten wieder in ein Maß der Mitte führen können.
Die Versorgung der Welt wird kein Mythos mehr sein.
Die Weltbevölkerungszahlen werden sich auf ein gesundes Maß
und ohne künstliche Geburtenkontrollsysteme auf natürlicher Weise einpendeln können.

Vision 5 – Politik und Gesellschaft

In den westlichen Ländern erhalten wir keine alternative Demokratie, sondern ein zusätzliches System zur Demokratie.
Ein System des Vertrauens, der sinnvollen Kontrolle
und auch der Mitwirkung des Volkes und der Unternehmen an Politik.
Modern gestaltete Netzwerke von Bürgern und Wirtschaft schaffen eine neue Form der Volksvertretung.
Diese findet in aktiver Arbeit und nicht nur durch aktive Wahlen statt.
Bei dieser aktiveren, politischen Arbeit des Volkes
wird eine Befriedigung der Bedürfnisse von Unternehmen und Gesellschaft eine Grundlage
unserer zukünftigen Gesellsschaftsformen bilden können.

Vision 6 – Wissenschaft und Forschung

Künstliche Intelligenz, Robotik und Digitalisierung sind Chancen und Chancen sind Potentiale.
Diese werden zukünftig von uns Menschen, als weder übertrieben Gut, noch als übertrieben Böse angesehen werden.
Technologischer Fortschritt resultiert aus einer logischen Entwicklung des Menschen.
Die Logik wird hierbei sein, dass wir Maschinen, Computer und ihre Synthese, den Roboter
nicht zu Menschen machen wollen.
Künstliche Intelligenzen können nicht lieben, nicht verzeihen und auch nicht lernen menschlich zu differenzieren.
Diese große Eigenschaft ist unsere menschliche Grundlage und unser Potential.
Wir sollten uns mehr auf diese, unsere schöne Eigenschaft konzentrieren.
Roboter werden führen können, jedoch nicht wie ein Mensch aus seiner Mitte heraus mit Gedanken und Gefühlen im Einklang.
Daher sollten wir sie, künstliche Intelligenz, Roboter und Maschinen gezielt dabei einsetzen, uns lediglich zu unterstützen
und nicht dabei, uns die Eigenverantwortung abzunehmen.
Der erste Roboter der gezielt darauf programmiert, ist die Eigenverantwortungen von Menschen gegen ihren Willen zu begrenzen,
hat auch die Möglichkeit eine Gesamtverantwortung für uns Menschen übernehmen zu können.
Wir werden Verstehen und lernen, dass diese Verantwortung jedoch aus gutem Grund den Naturwesen
und nicht den Kunstwesen auf Mutter Erde vorbehalten sein wird.

Vision 7 – Kultur und Bildung

Die Kulturen dieser Welt werden sowohl erhalten als auch verändert werden dürfen.
Monokulturen, die egal in welchem Bereich, eine Masse bedienen sollen, werden genauso Massen haben, die diese ablehnen werden.
Dieses starke Spannungsfeld kann sich dadurch entschärfen, in dem es mehr kulturelle Vielfalt gibt.
Diese Vielfalt kann auch Kulturen hervorbringen, die andere Kulturen überschreiben und verdrängen will,
jedoch kann sich dieses Prinzip der Zerstörung nie lange aufrecht halten,
Kulturen die ein Nebenher und ein Gemeinsam kennen,
werden einen längeren und nachhaltigeren Platz in der Gesellschaft finden.
Wir werden den großen Urkulturen dieser Welt mehr Aufmerksamkeit schenken können.
In diesen Rohlingen wartet viel Information über die Menschheit, die wir nicht länger außer Acht lassen werden.
Kein Mensch und somit auch kein System wird Menschen in der Zukunft daran hindern,
verschüttetetes, altes Urwissen selbst zu erhalten und sinnvoll für sich und die Gemeinschaft zu nutzen,
um auch etwas Neues zu schaffen.
Daraus lernen wir, dass das Alte und das Neue unmittelbar zusammenhängt
und mehr in den Austausch kommen darf.
Ältere und jünger Menschen werden durch mehr Bewusstsein zukünftig mehr Übereinkünfte und mehr Raum dafür haben
sich zu begegnen. Der Generationenaustausch wird im Außen durch virtuelle, soziale Netzwerke gefördert
und findet auch im zunehmenden, seelischen Austausch in der Realität ähnlich viel Resonanz.

Das Schulsystem wird sich weg vom reinen Abtesten und Benoten mehr zum Austesten und Erfahren entwickeln,
bei dem das Fühlen von größerer Bedeutung sein wird, als es derzeitig ist.
Mit der zunehmenden individuelle Förderung von Potentialen junger Menschen,
werden diese sich weiterhin besser in einer Gemeinschaft durch wechselseitigen Austausch erfahren können.
Durch auch spirituelles Wissen rund um Achtsamkeit und Meditation werden junge Menschen zunehmend lernen,
ausgewogen mit ihrem inneren Potential umgehen zu können.
Zukünftige Generationen werden es konstruktiv, zur Weiterentwicklung des menschlichen Bewusstseins, zu nutzen wissen.

Vision 8 – Religion und Spiritualität

Die Weltreligionen werden von den Menschen weiterhin respektiert und als Teil unserer Welt mit ihrem kulturellen Wert angesehen.
Das impliziert in der Gegenresonanz auch, dass die Weltreligionen eine Vielfalt der Religionen des Lebens auf der Erde respektieren.
Und diese Vielfalt erfährt sich in einem Wachstum. Ein reines Trennen in Schöpfung oder Evolution, in Gut oder Böse, in Täter oder Opfer,
ist keine Vielfältigkeit, sondern erzeugt eine Spaltung in uns Menschen.
Diese wird sich zukünftig aus der Mitte heraus in uns lösen können.
Wir werden eigene individuelle Religionen und Ansichten schöpfen,
die mit anderen im Austausch kommen und sich dynamisch wie in einem Fluss ergänzen werden.

Die spirituelle Weiterentwicklung auch der Weltreligionen mehr in eine gemeinsame Mitte wird zu weniger Glaubenskriegen führen,
da sich durch diesen Prozess der Zusammenkunft in der Mitte weniger Extreme bilden werden.
Der Mensch kann sich durch diesen Prozess wieder dankbarer zeigen.

Die Spiritualität wird unseren Alltag und unsere Haltung auch gegenüber dem Tod verbessern
und in einen Bereich der Mitte führen können.
Junge Menschen werden die Alten bis in den Tod  begleiten und bis zum letzten Atemzug auch von ihnen lernen können.
Das Alt und Jung kommt näher zusammen, genauso wie die Haltung des Menschen gegenüber dem Tod.
Die Menschen erkennen, dass das Gegenteil vom Sterben ist nicht das Leben ist, sondern die Geburt.
Die Dualität entstehet aus Geburt und Tod, die das Leben als unsere Mitte beinhaltet.
Aus dieser Mitte heraus werden wir geboren und in diese Mitte hinein sterben wir zukünftig, in einer sehr viel quellverbundenen Art und Weise.
Das Betrachten des Lebens aus dieser Mitte heraus wird uns den Umgang mit dem Tod leichter machen.
Bestattungszeremonien können sich in einem viel offeneren und natürlicheren Gewand zeigen und finden breite Akzeptanz.

Vision 9 – Mitte und Entsprechung

Nachdem das menschliche Bewusstsein in seinem Entwicklungszyklus
im Laufe der Menschheitsgeschichte auch seine Extreme erlebt hat,
richtet es nun sein Fokus und sein Interesse auf die Mitte.
In einem langen Zyklus, in der sich das menschliche Bewusstsein, sowohl als Opfer als auch als Täter der Menschheit erfahren hat,
sucht es nun nach mehr schöpferischen Geist aus der Mitte.
Eine Entschleunigung, die uns auch ein Wegweiser ist, in eine vierte Dimension,
bei der unsere Zeit eine bedeutende Rolle einnehmen wird.

Können wir Menschen im Kollektiv unsere Mitte finden,
werden wir nicht zu einem anderen Planeten flüchten müssen.
Wir können durch den Prozess des Weges zur Mitte sogar von anderen eingeladen werden,
die bereit sind, uns aus ihrer Mitte heraus,
eine Hilfe zur Selbsthilfe zu schenken,
um den Ort Erde wieder mehr zu dem zu machen was er im Kern ist,
ein wundervoller Planet und eine Begegnungsstätte für alle Lebewesen.

Marlon Melzer
(Ein Botschafter der Mitte)