Der Weg zur Mitte in uns.

Der Mensch

Seit Jahrtausenden sind wir Menschen auf unserer Sinnsuche. Wir gehen den Fragen nach was unsere Aufgabe hier auf Erden ist, ob es einen oder sogar mehrere Götter gibt und wie wir eigentlich entstanden ist. Genau diese Themen stoßen beim Philosophieren nicht nur auf unser Interesse, diese Themen erzeugen auch eine besonders starke Energie. Unsere Energie. Kein Thema wird oft so ungern, aber auch so energetisch diskutiert, wie die
Geschichte unseres Seins und Tuns.

Was ist der Sinn des Lebens? Gibt es einen Gott? Stammen wir vom Affen ab? Gibt es Außerirdische?

Fragen, die uns seit Urzeiten beschäftigen und Ihre Energie bis heute nicht verloren haben, wenn wir auch den Mut finden, offen darüber zu diskutieren.
Doch genau da fängt unser eigentliches Handicap an. Wir sind auf der Suche nach Antworten, doch vergessen wir oft, dass diese Antworten auch in uns liegen. Wir machen es uns häufig sehr leicht und orientieren uns stark an allgemeingültige Konsense und an Meinungsgruppen mit vordefinierten Meinungsbildern. Wir geben den wahren eigenen Antworten somit weniger Raum.

Wir trennen in entweder-oder.

„Entweder wir glauben an einen Gott, oder an die Evolution.“
„Entweder alles passiert zufällig, oder alles ist vorherbestimmt“
 

Heutzutage ist es ein Zeitgeist sich anpassen zu wollen. Anpassungsfähigkeit ist ein großes menschliches Gut,
doch zuviel davon ist auch wieder ein Extrem. Manchmal ist es sinnvoll auch mal etwas gedanklich auf eine Distanz zu betrachten,
es auch in Frage stellen zu dürfen, ohne es gleich anpassen zu lassen, um Platz für neue eigene Antworten zu schaffen.

Oft liegt die Wahrheit in der Mitte

Doch aus was  bilde ich die Mitte?

Die Mitte bildet ich aus Gegensätzen, die sich anziehen.
Wenn wir auf der einen Seite den Zufall haben, ein Prinzip, dass eher der materiellen Welt zuzuordnen ist
und auf der anderen Seite die Vorherbestimmung, die eher der spirituellen Welt zuzuordnen ist,
so haben wir durch diese beiden Extreme schon eine Mitte, wenn wir meinen, dass alles zufällig oder eben alles vorherbestimmt geschieht.

Die Spiridualität bittet uns darum uns eine eigene Meinung, einen eigenen Glauben selbst zu kreieren.
Wir dürfen uns aus allen Bereichen der Wissenschaft und der Kulturen und Religionen bedienen.
Es sind viele Informationen auf der Welt vorhanden und unsere Aufgabe ist es, diese Information in uns zusammenzuführen
und uns unsere Weltanschaung der eigenen Mitte zu erschaffen.

Ob wir an eine Art geschöpfte Evolution glauben, oder daran, dass es einen Gott und auch Außeridische geben kann.
Wir dran glauben, dass es Zivilisationen vor uns gab und wir womöglich ein Planet unter vielen zivilisierten Planeten sind.
Es ist unser Leben. Unser Weltbild.
Und es sollte unser Respekt sein, gegenüber uns und anderen sein, der diese Fragen und auch unsere eigene Antworten zulässt.

Die Welt hält so vieles für uns bereit. Tiefes Wissen von Urvölkern und modernste Hight-Tech Forschungsergebnisse.
Wir dürfen uns diesen beiden Informationsbereichen nicht verschließen.
Sondern von Beiden lernen und sie näher zusammenführen,  auch durch unser Verständnis.
In dem wir die indigenen Kulturen abwerten oder die heutige Wissenschaft dämonisieren, verschließen wir uns auch vor Ihrer Dualität.
Doch genau diese ist es, die uns die Orientierung schenkt und aus der wir eine Mitte bilden können.
Die Orientierung für ein Wissen aus allen Bereichen, welches sich zum konstruktiven Austausch in der Mitte trifft.

Die Spiridualität wünscht sich hier
eine Brücke. 

Spirituell-orientierte Bereiche sollten nicht mit dem Finger auf die „böse Wirtschaft“ und vermeintlich „geldgeberorientierte Wissenschaft“ zeigen.
Die materiell orientierten Bereiche die Spiritualität nicht als Esotherik oder Spinnerei abwerten.

Beide Seiten dürfen etwas schenken und können dadurch auch etwas fassen:
Die Freiheit und den Mut
diese Bereiche von Business, Verträgen und Macht
mit den Bereichen Spiritualität, Vertrauen und Freiheit
näher miteinander zu verbinden.

Ein spirdualer Vorschlag.  

Der Mensch als Mitte einer Dualität

Als Mensch erfahren wir uns in der Regel in einem von zwei Geschlechtern, einem männlichen oder einem weiblichen Gechlecht.
Diese zwei unterschiedlichen Geschlechter und Ihre Vereinigung sind Voraussetzung und Ursache für unsere Existenz als Mensch.

Dieses grundsätzliche und natürlichbedingte Prinzip ist auch Ausdruck des Urprinzips der Bildung einer Dreiheit,
aus Mann (1) und Frau (2) erfassen wir den Mensch (3).

Dieses Prinzip der Dreiheitsbildung des Menschen beinhaltet auch Ihre Dualität.

Beispiele von Dualitäten aus einer von möglichen spirdualen Sichtweisen

Geist & Materie = Manifestation

Seele & Ego  = Mensch

Liebe & Angst = Gefühl

Vorstellung & Glaube = Gedanke

Innen & Aussen = Ganzheit

Entwicklung der Menschheit von der spirituell-orientierten
zur materiell-orientierten Welt.

Frühere Jahrtausende
Früher erfuhr sich der Mensch mehr in seiner spirituellen Welt mit viel Intuition und konnte dann durch den zunehmenden Industrialisierung neue Erfahrungen sammeln.

Frühere Jahrhunderte
Durch die neuen Erfahrungen und dem verstandsorientierten Wissen, hat der Mensch seine alten, spirituellen Potentiale mehr und mehr vernachlässigt.

Gegenwart
Heute erfährt sich der Mensch mehr in seiner materiellen Welt und kann nur durch seine zunehmende Spiritualität sein neues, materielles Wissen mit dieser verknüpfen. Der Prozess, Intuition und Verstand, Gedanken und Gefühle als ebenbürtig zu sehen, sie zusammenzuführen und auch die Bereitschaft zu haben beide Teile ganzheitlich in der Forschung zu nutzen, wird eine ganzheitliche, neue Wissenschaft zu erzeugen,
und uns in eine Zukunft der Mitte führen.

Zukunft
Wir Menschen sind nun in einem Zeitalter, in dem unser Bewusstsein beide Welten miteinander verknüpfen kann.

Wir Menschen sind sowohl materielle als auch spirituelle Wesen.
Wenn wir den Materialismus nur immer von der Spiritualität trennen, trennen wir auch etwas im Menschen - also in uns. Verknüpfen wir beides in uns, werden wir die Welt verändern ohne einen Kampf führen zu müssen, nur mit dem Inneren, durch SEIN und TUN, unserem freien Willen und unserer wahrhaftigen, vollkommenen Liebe und unserer Macht mit unserem Mut zu handeln. Ein neues Zeitalter des Austauschs vielleicht auch mit dem Austausch anderer Zivilisationen und Wesen, wäre eine logische Konsequenz unserer neuen Mitte.
Doch die Vision trägt auch ein Hinweis.
Wenn wir Menschen weiterhin meinen, diesen Planeten schädigen zu können,
um dann schnell einen neuen zu beziehen, so sei uns eines Gewiß:
Unser Bewusstsein hat sich durch diese Flucht nicht verändert.
Wir werden dieses Bewusstsein mitnehmen. Ändern wir uns , ändern wir unser Kollektivbewusstsein und dadurch erhöhen wir die Chance auf eine Einladung.
Doch kein anderer möchte ein Gast in seinem Haus,
der sein eigenes Haus selbst nicht respektieren kann und es zerstört.
Entwickeln wir unser Bewusstsein in eine Mitte
und lösen unsere großen aktuellen Menschheitsprobleme,
können Türen geöffnet werden, Einladungen versendet werden
und wir bereit sein, einen nächsten großen Schritt zu machen.

Doch zuerst sollten wir diese Welt in die Mitte führen und selbst weniger Extreme erzeugen.
Eine Grundvoraussetzung für jeden Austausch. Und dieser Prozess hat bereits überall auf der Welt, in kleinen und geduldigen Schritten begonnnen, wir werden ein Teil von ihm sein können, wenn wir es zulassen, dosiert vertrauen. und ehrlich handeln.