Der Weg zur Mitte in uns.

Unsere Businesswelt

Unsere Businesswelt eine materiell-geprägte Welt.
In der Spiridualität heisst sie Materielle Welt und trägt mit diesem Wortlaut keine rein negative Bewertung,
sondern bildet den wichtigen Gegenpol zur Spirituellen Welt.
Für den Menschen gilt es beide Pole näher zusammenzuführen.

Eine Welt mit noch sehr viel Wettbewerb und sehr vielen Superlativen.

Die Materielle Welt

In der heutigen Zeit haben wir in unserer Berufswelt, unser Maß und unsere Mitte etwas aus den Augen verloren.

Man könnte sagen, durch unseren zu starken Fokus auf unsere Gedankenwelt und unser sehr verstandsorientiertes Denken,
haben wir die Mitte gewissermaßen „wegrationalisiert“ und ein Ungleichgewicht in der Businesswelt
der beiden miteinander verbundenen Pole von Denken und Fühlen geschaffen.
Durch diesen Verlust unserer Mitte ist unser Bewusstsein auf eine Art und Weise „betriebsblind“ geworden.
Wir versuchen alles zu verstehen, machen uns Checklisten und wollen in auch in unseren Krisensituationen rational und klar handeln,
am liebsten mit wenig Gefühl, denn unser Gefühl ist oft unsere unbekannte Größe.
In einer Welt von Zahlen sind unkalkulierbare Größen ein Greul für unser datenorientiertes Bewusstsein.
In unser stark rationalgeprägten und materiell-orientierten Welt empfinden wir das aber nicht nur als störend,
sondern machen dadurch unsere Gefühle zu unserem eigenen Handycap.
Ein gefährlicher Glaubenssatz, der sich wie ein Geschwürr auch in unser Privatleben ausbreiten kann.

Es ist also an der Zeit eine Mitte zu finden,
die sowohl Gedanken als auch Gefühle in Ausgewogenheit zulässt.
Bedeutet in die Businesswelt dürfen wir mehr Gefühl und in die Spirituelle Welt mehr Gedanken bringen.

Mit dem Wiedererhalt dieser Mitte kann ein modernes und schönes Zeitalter für uns Menschen beginnen.
Wir werden ein Teil davon sein können, wenn wir den Mut aufbringen uns selbst zu mitteln.

Doch warum und vor allen wie ist uns diese Mitte verloren gegangen?

Durch die starke Industrialisierung und die auch daraus resutierende starke Globalisierung
wurde eine Energie des Höher, Schneller, Weiter, Mehr, viel und zu viel freigegeben,
in dessen Resonanzbereich wir uns bis heute noch bewegen.

Wir werden zu viel mit anderen verglichen und vergleichen uns auch selbst zu viel mit anderen.
Wir arbeiten oft zu viel und lassen auch oft zu viel arbeiten.
Wir streben nach zu viel Wachstum und zu viel Profit.
Wir handeln oft zu sehr kognitiv und zu wenig intuitiv.
Wir haben in der Vergangenheit häufig zu viele Gedanken und zu wenig Gefühle zugelassen
und handelten oft mit zu viel Verstand und zu wenig Herz.

Wir und somit jeder Einzelne von uns ist Teil und Motor dieser Extreme.
Unser Hamsterrad, welches wir durch das Laufen am äußeren Rand in Bewegung halten.
Ein Kurswechsel auch nach Innen ist nötig.
Unser eigener Fokus auf unsere Mitte wird dieses System automatisch entschleunigen und mit Ihm unsere Welt.
Wir brauchen nicht warten und auf andere hoffen,
denn schon mit unserem Sein und Tun fängt der Stein an zu rollen.

Die Materielle Welt und Ihre heutzutage stark ausgeprägte Wettbewerbsorientiertheit ist Ausdruck und Ursache unseres Bewusstseins.
Wir selbst lassen es zu, dass unser Erfolg von Außen definiert wird und folgen diesem. Erfolg so scheint es, ist reine Zielerreichung.
Doch wird ein Ziel erreicht, so ist unser Erfolg, dass wir uns selbst wieder schnell ein neues und oft noch „höheres“ Ziel stecken.
Wir sind selbst Teil des Motors in diesem Hamsterrad, da wir es durch unsere Energie am Laufen halten.
Wir denken, dass dieser definierte Erfolg uns zufrieden macht und alleines schon die Logik schließt schon aus,
dass diese Zufriedenheit von Dauer sein wird, wenn wir uns, wie erlernt, sofort wieder neue Ziele setzen.
Wir sind nach einem kurzzeitigen Glücksmoment genauso schnell wieder in der eigenen Frustration.

Doch „Was ist ein Mensch ohne Ziele?“

Wir dürfen diese Frage gerne ergänzen.

„Was ist ein Mensch ohne den Mut seinen Weg zu gehen?“

Und dieser Weg muss nicht nur immer vorwärts (materiell-orientiert) gehen.
Das Zurückblicken(Spirituell-orientiert), Innehalten und auch dass sich selbst vorstellen,
wie sich der persönliche Erfolg wirklich anfühlt ist auch Teil unseres Weges und somit auch unseres Erfolgs.

In Unternehmen ist diese Struktur ähnlich.
Rein rational-orientiert handelnde Unternehmen, die auf das „gegen andere“ ausgelegt sind,
werden genau so schnell wieder verschwinden wie sie gekommen sind.

„Wie im Innen so im Außen“ gilt auch hier,
bin ich gegen andere, bin ich auch gegen mich.

Eine logische Konsequenz daraus  ist, dass Unternhemen die sich stark in einer Täterhaltung erfahren,
und andere angreifen, sich dadurch auch schnell im Resonanzfeld des Opfers befinden können,
wenn sie kein Bewusstsein für die Tragweite Ihrer Taten haben.
Sie werden somit früher oder später auch selbst zum Opfer werden.
Manche nennen es Karma, doch es ist ein Naturgesetz der Resonanz,
bei der sich die abgebene Energie des Unternehmens auch im Inneren wiederspiegeln wird.

Heutzutage gilt nach wie vor noch überwiegend das  Prinzip des bedingungslosen Wachstums von Unternehmen in der Wirtschaft.
Wir sind noch stark geprägt vom Erreichen steigender Zahlen und größeren Gewinnen und Umsätzen.

Doch jede Energie und Ihre Resonanz hat eine Wechselwirkung, eine Gegenresonanz.
Geben wir dem reinen Interesse nach bedingungslosen Wachstum einen Raum,
so werden wir möglicherweise in seiner Gegenresonanz auch bedingungsvollen Stillstand erfahren müssen.

Ist meine Marschroute als Unternehmer 24/7, also zu jedem Zeitpunkt eine Erreichbarkeit meiner Mitarbeiter zu verlangen,
so werden in der Gegenresonanz irgendwann Mitarbeiter einen Stillstand wie z.B. einen Burn Out erleiden.
Ein kollektiver Produktivitätsstillstand kann eine Schlußfolge sein.

Großkonzerne, die anderen Konzernen gezielt und bewusst aus strategischen Gründen ständig etwas wegnehmen wollen,
werden irgendwann mit ihrer Gegenresonanz konfrontiert werden
und es wird ihnen selbst etwas weggenommen werden können.

Handeln Unternehmen aus einer Mitte heraus so werden sie nicht nur „überleben“, sondern anfangen wahrhaftig zu leben.
Sie werden sich nachhaltig entwickeln und erhalten die  Kreativität,
die sie stark und anpassungsfähig an den Markt, aber auch eigenständig, mutig und innovativ werden lässt.

Erkennen Unternehmer den Weg der Mitte auch in der Wirtschaft und Industrie,
steht die Welt vor einem bedeutungsvollen Paradigmenwechsel,
dem Wechsel in die Mitte und die bessere Überinkunft und Ausgewogenheit
in der unternehmerischen Haltung gegenüber, Wachstum, Profit und Moral
und in der menschlichen Haltung gegenüber Arbeit, Zeit, Geld und Erfolg.

Die Spriridualität möchte vermitteln. Business und Spiritualität sind zusammenhängende Bereich und dürfen stärker vernetzt werden.
Neben spiridualen Events, wo es um den konkreten Austausch führender Vertreter aus spirituellen und materiellen Bereichen geht,
sind Bücher, Filme und Beiträge, die auch diesen Prozess voran bringen möchten, sehr hilfreich.