Die Mitte in der Spiritualität

Die frühen spirituell-religiösen Betrachtungsweisen sahen Gott häufig in der Mitte und im Ganzen.

Die heutige Spiritualität konzentriert sich eher auf die „Innere Mitte“, sagt jedoch auch:

 „wie im Innen so im Außen“.

Sie sieht einen inneren Raum der eigenen Entfaltung, der sich auch im Außen ausdrückt.

Die heute Spiritualität setzt den inneren Raum oft mit der inneren Ruhe und einem inneren Ort der Stille gleich.

Das Sein und das Tun als Dualität von zusammenhängenden Polen sind prägend für die Interaktion der spirituellen und materiellen Welten,
dessen Prozess der Übereinkunft und das Treffen in der Mitte gerade erst begonnen hat.

Hierbei ist es wichtig das Verhältnis und die Interaktion der Dualität von Ego und Seele in unserem menschlichen Bewusstsein zu verstehen.

Das Ego prägt die materiell-orintierten Ebenen, wie die Seele die spirituell-orientierten Ebenen.
Die sprituelle Welt sollte das Ego als wichtigen Pol unseres Seins verstehen und es nicht verteufeln,
so wie die Seele auch nicht nicht zu stark zu glorifiziere ist.
Zu starke Abhängigkeiten blockieren unseren evolutionären Fluss der Mitte.

Dieser Fluss der MITTE ist die KOHÄRENZ von Schöpfer und Mensch,
Ego und Seele, dem Innen und Aussen.

Der Weg in die Resonanz der Mitte geht über die Kombination der Teile unserer menschlichen Dualität.

Marlon Melzer